Adidas
- Jochen Kauper - Redakteur

Adidas-Aktie: Goldman Sachs sagt „kaufen“!

Wegen eines vorzeitig beendeten Ausrüstervertrags mit dem englischen Fußballverein FC Chelsea erhöht Adidas seine Gewinnprognose für das laufende Jahr. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen werde nun um rund 25 Prozent steigen und bei rund 900 Millionen Euro liegen, teilte der Sportartikelkonzern am Mittwochabend mit.
Als Entschädigung erhalte Adidas eine Zahlung, "die sich bereits im zweiten Quartal 2016 positiv auf das Ergebnis auswirken wird". Demnach soll die Einmalzahlung den Konzerngewinn um einen Betrag im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich steigern. Die Prognoseanhebung sei positiv, gehe aber letztlich doch nur auf eine Einmalzahlung zurück, sagte ein Händler. Zudem könnten nun Konkurrenten ins Fußball-Sponsoring vorstoßen.

Goldman setzt auf „kaufen“

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Adidas von 135,80 auf 139,70 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Jamie Bajwa verwies darauf, dass der Sportwarenhersteller infolge der angekündigten vorzeitigen Auflösung eines Ausrüstervertrags mit dem englischen Fußballverein FC Chelsea seine Gewinnprognose für das laufende Jahr erhöht habe. Zudem habe er eine zeitliche Anpassung im Bewertungsmodell vorgenommen, schrieb der Experte in seiner Studie.

Rücksetzer zum Kauf nutzen

Die Adidas-Aktie glänzt nach wie vor mit Relativer Stärke. Der Aufwärtstrend ist intakt. Wer investiert ist, gibt kein Stück aus der Hand. Rücksetzer sollten zum Einstieg genutzt werden. Im Vergleich zu Nike weist Adidas aktuell ein Kurs-Umsatz-Verhältnis für 2017 von 1,2 auf. Nike dagegen wird mit 2,5 bewertet. Die Adidas-Aktie ist also noch keineswegs zu teuer. Ein erstes Kauflimit kann bei 109,50 Euro platziert werden. Das zweite bei 107,60 Euro. Kursziel 140 Euro.

 

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| Andreas Deutsch | 0 Kommentare

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