Adidas
- Stefan Limmer - Redakteur

Adidas: Jetzt kauft das Management

Die Adidas-Aktie konnte sich zuletzt nach dem wochenlangen Abverkauf von ihren Tiefstkursen lösen. Das Top-Management des Sportartikelherstellers hat den heftigen Kursverfall der Aktie für Zukäufe genutzt.

Vorstandschef Herbert Hainer erwarb laut einer am Dienstag veröffentlichten Pflichtmitteilung in den vergangenen Tagen für gut 400.000 Euro 7.000 Anteilsscheine seines Unternehmens. Finanzvorstand Robin Stalker gab gut 100.000 Euro für 1.750 Aktien aus. Bereits am Vortag hatte der Konzern bekannt gegeben, dass Aufsichtsratsmitglied Herbert Kauffmann 1.000 Aktien für gut 55.000 Euro gekauft hat. 

Unter Druck

Adidas-Papiere haben seit Jahresbeginn rund 40 Prozent an Wert verloren und sind damit mit Abstand schwächster Titel im DAX. Erst vor knapp zwei Wochen schockte Adidas die Märkte mit einer drastischen Gewinnwarnung. Grund sind wachsende Probleme in Russland und größere Schwierigkeiten im Geschäft mit Golfartikeln. 

Abstauberlimit setzen

Die Russland-Krise belastet Adidas. Die Herzogenauracher sind Marktführer und Russland und erzielt dort rund sieben Prozent seines Umsatzes. Die Schwierigkeiten dürften zwar größtenteils eingepreist sein, die charttechnische Situation ist im Moment aber alles andere als positiv. Anleger sollten ein Abstauberlimit bei 50,50 Euro legen.

(mit Material von dpa-AFX)

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| Andreas Deutsch | 0 Kommentare

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