Adidas
- Jonas Groß - Volontär

Adidas: Höhere Dividende und volle Auftragsbücher

Am Donnerstag präsentierte Adidas seinen Ausblick für 2016. Der Sportartikelhersteller kündigte an, die Dividende von 1,50 Euro auf 1,60 Euro zu erhöhen. Der scheidende CEO Herbert Hainer rechnet mit einem Betriebsergebnis von 1,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von knapp 20 Prozent. Nun kommentierten die ersten Analysten die Prognosen.

Analysten zufrieden

Analyst Andreas Riemann von der Commerzbank zeigt sich vom Ausblick überzeugt. Er hob deshalb seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2016 an. Die Geschäftsdynamik der Marken Adidas und Reebok sei nach wie vor positiv, so der Experte. Das Kursziel hob Riemann von 86 auf 99 Euro an. Er rät weithin zum „Halten“ der Aktie.

Auch Analyst Graham Renwick von der französischen Investmentbank Exane BNP Paribas revidierte seine Schätzungen nach dem aktuellen Geschäftsbericht nach oben. Die Bewertung der Papiere des Herzogenauracher Sportartikelkonzerns sei weiter nicht sonderlich hoch. Deshalb lautet sein Votum „Outperform“. Der Experte sieht die Aktie nun bei 110 Euro (vorher 105 Euro) fair bewertet.

 

Gut aufgestellt

Nachdem die Adidas-Aktie in der letzten Woche auf ein neues Allzeithoch geklettert ist, ging es in dieser Woche wieder etwas nach unten. Allerdings sollten Anleger den Rücksetzer nicht überbewerten, es handelt sich lediglich um eine normale Korrektur. Der Konzern ist für die Zukunft gut gerüstet, die Auftragsbücher sind voll. Die Fußball-EM und die Olympischen Spiele dürften weiteres Geld in die Kassen spülen. Investierte Anleger bleiben dabei.

(Mit Material von dpa-AFX)

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