Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Deutsche Bank: Gute Fortschritte, aber ...

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann erkennt Fortschritte bei der Bewältigung der europäischen Schuldenkrise. Allerdings warnt er vor den Spätfolgen der Krise. Der angestrebte Schuldenschnitt für Griechenland werde Europa auch auf lange Sicht teuer zu stehen kommen, sagte Ackermann zu dpa-AFX und dpa.

"Die Erwartung war, dass Staatsanleihen zu 100 Prozent zurückgezahlt werden. Dieses Prinzip wurde verletzt - und zwar entgegen allen Aussagen, die zuvor gemacht worden waren", erklärte Ackermann. Laut dem Deutsche-Bank-Chef "werden wir einen hohen Preis zahlen müssen, unter anderem in Form höherer Zinsen, die Investoren von vielen Regierungen verlangen werden."

Auf gutem Weg

Ackermann sagte weiter, Europa sei nach fast zwei Jahren schwelender Schuldenkrise auf einem guten Weg. "Wir sind einige Schritte weiter, das ist keine Frage. Vieles an Reformen wird in den betroffenen Ländern umgesetzt."

Deutsche Bank ist ein Top-Pick

Seit Jahresanfang haben die Aktienkurse zur Überraschung der meisten Experten ein gutes Stück zugelegt. Das zeigt, dass die Marktteilnehmer ebenfalls deutliche Fortschritte im Kampf gegen die Schuldenkrise erkennen. DER AKTIONÄR sieht derzeit keine Alternative zu Aktien. Zu den Top-Picks im Bankensektor zählt die Aktie der Deutschen Bank. Allerdings sollten nur risikobereite Anleger kaufen. Der Stoppkurs sollte bei 25 Euro gesetzt werden.

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