Commerzbank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Absturz der Commerzbank-Aktie: Schuld sind die Schiffskredite

Am Markt kursieren Gerüchte, wonach die Commerzbank große Probleme haben soll, ihre Schiffskredite an den Mann zu bringen. Die gebotenen Preise dürften zu weiteren hohen Abschreibungen führen – ein weiterer Grund für die heutige Talfahrt der Aktie.

Neben dem mehr als besorgniserregenden Chartbild belasten die Commerzbank-Aktie im heutigen Handel nun auch Gerüchte. Demnach dürfte der Abbau des Portfolios an Schiffskrediten (Höhe und Aufteilung des Kreditportfolios finden Sie hier) länger dauern und wohl vor allem auch defizitärer werden als bislang erwartet worden war. Denn die von Käufern gebotenen Preise liegen nach Angaben von Dow Jones Newswires so niedrig, dass wohl weitere hohe Abschreibungen auf die Kredite notwendig wären. Dadurch könnte aus dem bislang für 2013 erwarteten niedrigen Gewinn rasch ein Verlust werden und das Eigenkapital der Commerzbank erneut deutlich verringert werden.

Nicht ins fallende Messer greifen!

Der Abbau der Schiffskredite in einem äußerst schwierigen Umfeld dürfte erwartungsgemäß sehr schwer werden und dürfte die Commerzbank stark belasten. Aufgrund dieser trüben Aussichten und zahlreicher weiterer Probleme rät DER AKTIONÄR weiterhin davon ab, bei der Commerzbank-Aktie einzusteigen.

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