Deutsche Bank
- Werner Sperber - Redakteur

Austria BB: Die Deutsche Bank ist der große Verlierer des Brexit

Die Sachkenner des Austria Börsenbrief urteilen: Die Deutsche Bank ist ein großer Verlierer des Brexit, denn die Bank erwirtschaftet rund 20 Prozent der Erträge in Großbritannien. Die Analysten der US-Bank JP Morgan sind für die ganze Banken-Branche skeptischer, denn es wird eine immense allgemeine Unsicherheit für die Banken sowohl in Großbritannien als auch in der Europäischen Union geben. Deren Eigenkapitalkosten dürften steigen. Eine Abkühlung der Wirtschaft könnte zu niedrigeren Zinsen und mehr Kredit-Ausfällen führen, was ebenfalls eine Belastung darstellt. Die Entscheidung der Briten aus der Europäischen Union auszutreten belaste die Gewinnentwicklung der Deutschen Bank überdurchschnittlich. Deswegen senkten die Analysten ihr Kursziel von 23 auf 15 Euro. Die Sachkenner des Austria Börsenbrief bleiben bei ihrer Meinung: Meiden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Wie Phoenix aus der Asche

Das vergangene Jahr war wieder ein Horrorjahr für die Deutsche Bank. Viele Anleger hatten den Konzern schon abgeschrieben. Doch nun hat Vorstandsvorsitzender John Cryan geliefert: Die Zahlen zum ersten Quartal könnten die Trendwende eingeleitet haben; es geht wieder aufwärts. Analysten hatten im … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Stunde der Wahrheit

Die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr wohl die größten Rechtsrisiken beseitigt, die auf dem Kurs gelastet haben. Seit der jüngsten Kapitalerhöhung sind zudem die Diskussionen um die Eigenkapitalbasis beendet. Bei Vorlage der Quartalszahlen am kommenden Donnerstag, 27. April, geht es deshalb … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank vor Zahlen: Jetzt zählt es

Die Deutsche Bank veröffentlicht am kommenden Donnerstag, 28. April, die Zahlen zum ersten Quartal. Nach Aussage von CEO John Cryan liefen die Geschäfte für den Konzern zu Jahresbeginn wieder besser, nachdem Rechtsstreitigkeiten in den USA im vierten Quartal 2016 die Bilanz noch verhagelt hatten. … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Risiken schwinden

Deutsche-Bank-CEO John Cryan konnte im vergangenen Jahr mit dem Hypothekenstreit in den USA und der Geldwäscheaffäre in Russland die größten Rechtsrisiken beilegen. Jetzt kann der Konzern einen weiteren Sieg für sich verbuchen: Laut Bloomberg wurden in Russland die Anschuldigungen fallen gelassen, … mehr