Aareal Bank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Aareal Bank bleibt vorsichtig

Die Aareal Bank hat wie erwartet im dritten Quartal 2012 weniger verdient als im Vorjahreszeitraum, blieb aber in etwa im Rahmen der Erwartungen. Für das Gesamtjahr bleibt der Immobilienfinanzierer vorsichtig, sollten Anleger jetzt reagieren?

Die Aareal Bank agiert angesichts der europäischen Schuldenkrise weiterhin sehr vorsichtig. Daher parkt der MDAX-Konzern seine Liquiditätsreserven größtenteils bei der EZB, wo es allerdings nur sehr niedrige Zinsen gibt. Daher sank der Zinsüberschuss im Jahresvergleich von 123 auf 114 Millionen Euro. Auch deshalb ging der operative Gewinn um zehn Prozent auf 42 Millionen Euro zurück, der Nettogewinn verringerte sich um acht Prozent auf 22 Millionen Euro. Mit diesen Zahlen lag die Aareal Bank im Rahmen der Markterwartungen.

Prognose bestätigt

Für das Gesamtjahr geht der Aareal-Bank-Vorstand nach wie vor davon aus, dass der operative Gewinn leicht unter dem 2011 erzielten Ergebnis von 185 Millionen Euro liegen dürfte. Das Neugeschäft dürfte eher am oberen Ende der Zielspanne von 4,5 bis 5,5 Milliarden Euro liegen. Besonders positiv: Die Kernkapitalquote belief sich Ende September auf 16,8 Prozent, die harte Kernkapitalquote auf 11,6 Prozent. Damit würden die Wiesbadener die strengeren Basel-III-Vorschriften schon jetzt erfüllen. Zur kompletten Unternehmensmeldung.

Das Gesamtpaket stimmt

DER AKTIONÄR hält weiterhin an seiner Einschätzung zur Aktie der Aareal Bank fest: Die Anteile des Immobilienfinanzierers bleiben aufgrund der soliden Bilanz, der starken Marktstellung, der positiven Charttechnik und der nach wie vor günstigen Bewertung (2013er-KGV von 8; KBV von 0,5) ein klarer Kauf. Das Kursziel lautet 23,00 Euro, der Stopp sollte bei 12,90 Euro platziert werden.

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