Aareal Bank
- Stefan Limmer - Redakteur

Aareal Bank: Keine Chance für die Bären

Gewinnmitnahmen und die Herabstufung der Bonität französischer Großbanken brachten die Aareal Bank am Dienstag kurzzeitig unter Druck. Im weiteren Handelsverlauf übernahmen aber die Bullen wieder das Ruder. Die charttechnische Situation des MDAX-Titels ist weiterhin aussichtsreich. Investierte Anleger sollten deshalb dabei bleiben.

Schrecksekunde für die Aktionäre der Aareal Bank. Am Dienstag verlor der MDAX-Titel fast zehn Prozent an Wert. Im Tagesverlauf konnte die Bankaktie den Kursverlust aber wieder aufholen. Am Ende des Handelstages notierte die Aareal Bank nur noch rund drei Prozent im Minus.

 

Gewinnmitnahmen und französische Banken

 

Grund für die Achterbahnfahrt, die die Aktie aufs Parkett legte, waren zum einen Gewinnmitnahmen. Nach dem Ausbruch über den psychologisch wichtigen Widerstand bei 14,50 Euro ist der MDAX-Titel wie an der Schnur gezogen auf über 17,50 Euro gestiegen. Ein Kursrücksetzer nach dieser starken Vorstellung war überfällig. Zum anderen belasteten die Herabstufungen der Bonität der französischen Großbanken Société Générale und Credit Agricole von "A+" auf "A" sowie die Abstufung des Ausblicks für die BNP Paribas durch die Ratingagentur S&P den gesamten Bankensektor.

 

Starke Unterstützung

 

Die wichtige charttechnische Unterstützungszone im Bereich der 15,50 Euro hat gehalten. Dort übernahmen nach dem gestrigen Abverkaufs die Bullen wieder das Ruder. Unter hohem Handeslvolumen kletterte der Kurs zurück an die 17-Euro-Marke.Die bullishe Chartsituation bleibt somit erhalten und das alte Bewegungshoch bei 17,50 Euro befindet sich in Schlagdistanz. Auch aus fundamentaler Sicht ist die Aareal Bank Top. Die Bank überzeugt durch eine solide Bilanz und einer starken Marktstellung. Die europäische Schuldenkrise hat das Unternehmen kaum in Mitleidenschaft gezogen. Außer in Italien ist die Aareal Bank in keinem der PIIGS-Staaten stärker investiert. DER AKTIONÄR hält daher an seinem Kursziel von 21 Euro fest. Investierte Anleger sollten weiterhin dabei bleiben und den Stopp bei 11,90 Euro belassen.

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| Fabian Strebin | 0 Kommentare

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