Aareal Bank
- Fabian Strebin - Redakteur

Aareal Bank: Das macht Laune

Anders als die Konkurrenz liegt die Aareal Bank mit ihren Zahlen voll im Rahmen der Markterwartungen. Das kommt gut an. Vorbörslich notiert der Titel deutlich im Plus.

Beim Gewinn je Aktie gelingt der Aareal Bank eine Punktlandung. Der Gewinn stieg hier von 0,77 Euro im Vorjahresquartal um 60 Prozent auf 1,23 Euro im zweiten Quartal 2016. Heraus gerechnet ist der Sondergewinn, der 2015 durch den Erwerb der Westimmo anfiel. Das Betriebsergebnis schraubte der Konzern von bereinigt 79 Millionen 2015 auf nun 120 Millionen Euro hoch. Das entspricht stattlichen 52 Prozent.

Jahresprognose bestätigt, Geschäft brummt

In einem harten Konkurrenzmarkt und unsicheren Gesamtumfeld sieht sich die Aareal Bank voll auf Kurs. „Wir verfolgen unsere Unternehmensstrategie konsequent, um unsere erfolgreiche Entwicklung fortzusetzen“, sagte Vorstandschef Hermann J. Merkens. Für das Gesamtjahr 2016 peilt die Bank unverändert eine Range beim Betriebsergebnis von 300 bis 330 Millionen Euro an. Größter Wachstumstreiber dürfte das Segment strukturierte Immobilienfinanzierung bleiben. Hier stieg das Neufinanzierungsvolumen gegenüber dem ersten Quartal 2016 um fast 25 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr will die Aaeal Bank sieben bis acht Milliarden Euro schaffen.

Neues Kaufsignal

Anders als bei Deutscher Bank und Commerzbank läuft es wie geschmiert bei der Aareal Bank. Mit einer Dividendenrendite von aktuell 5,3 Prozent und einem KGV von zehn ist der Titel im Peer-Group-Vergleich günstig bewertet. Nach den Zahlen befindet sich die Aktie vorbörslich im Plus und hat den wichtigen Widerstand bei 30,10 Euro geknackt. Wird die massive Widerstandszone bei 32/34 Euro überwunden, ist der Weg für neue Hochs frei. Anleger greifen bei der Aareal Bank mit Stopp bei 20 Euro zu.

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