Aareal Bank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Aareal Bank: Damit rechnen die Experten

Die Aareal Bank wird bald ihre Ergebnisse für das vierte Quartal und damit auch das Gesamtjahr 2012 vorlegen. DER AKTIONÄR blickt voraus und zeigt auf, mit welchen Zahlen die Analysten beim Wiesbadener Immobilienfinanzierer rechnen.

Die Deutsche Bank hat im vierten Quartal 2012 einen Verlust von 2,15 Milliarden Euro verbucht. Die Commerzbank hat einen Fehlbetrag von 720 Millionen Euro erwirtschaftet. Am 20. Februar wird die Aareal Bank ihre Eckdaten für das vierte Quartal bekannt geben (am 28. März folgen die detaillierten Zahlen). Wird auch der Wiesbadener Immobilienfinanzierer rote Zahlen veröffentlichen? Wohl kaum! Denn schließlich hat die Aareal Bank weder nach der Lehman-Pleite noch im Zuge der Staatsschuldenkrise einen Quartalsverlust ausweisen müssen. Dementsprechend rechnen auch Analysten wieder mit ordentlichen Gewinnen des MDAX-Konzerns.

22 Millionen Euro Gewinn

Für das vierte Quartal rechnen Experten mit einem Nettogewinn in Höhe von 22 Millionen Euro. Das wäre etwas weniger als im Vorquartal (28 Millionen Euro), aber wesentlich besser als im Vorjahresquartal als nur acht Millionen Euro verdient wurden. Für das Gesamtjahr gehen die Analysten von einem Überschuss von rund 90 Millionen Euro aus. Im laufenden Jahr soll der Gewinn dann auf 103 Millionen Euro beziehungsweise 1,78 Euro je Aktie steigen, für 2014 werden 131 Millionen Euro (2,26 Euro) erwartet.

Aktie bleibt ein Kauf

Die Aareal Bank glänzt mit einer soliden Bilanz und einer starken Marktstellung. Mit einem 2013-KGV von 10, einem 2014-er KGV von 8 und einem KBV von 0,5 sind die MDAX-Titel immer noch günstig bewertet. Die Aktie bleibt daher ein Kauf. Das Kursziel lautet weiterhin 23,00 Euro, der Stopp sollte bei 12,90 Euro platziert werden.

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| Fabian Strebin | 0 Kommentare

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