Visa
- Norbert Sesselmann - Redakteur

800 Prozent mit Finanz-Aktien

Bei den Kreditkartenkonzernen Visa und Mastercard klingeln die Kassen. Von Krise keine Spur. Das lässt sich eins zu eins am Aktienkurs ablesen. Für einen Einstieg ist es keinesfalls zu spät.

Das Geschäft mit den Plastikkarten boomt: Mastercard hat im vergangenen Quartal mit 772 Millionen Dollar acht Prozent mehr verdient als im Vorjahr. Insgesamt wurden Zahlungen im Volumen von 918 Milliarden Dollar über Mastercard-Systeme abgewickelt, ein Zuwachs von 14 Prozent. Für diese Dienstleistung kassiert Mastercard Gebühren. Der schwarze Peter für unbezahlte Kartenschulden liegt dabei nicht bei Mastercard, sondern bei den Finanzinstituten, die ihren Kunden eine Mastercard-Kreditkarte zur Verfügung stellen.

Visa glänzt ebenfalls

Auch bei Visa rollt der Rubel. Der weltweit größte Kreditkartenkonzern verdiente im vierten Geschäftsquartal unter dem Strich 1,7 Milliarden Dollar und damit doppelt soviel wie vor einem Jahr. Der Grund für diesen Gewinnsprung war eine Steuergutschrift. Aber auch ohne diesen Effekt hätte Visa deutlich mehr verdient. Mit den Zahlen übertraf das Unternehmen zudem die Erwartungen der Börsianer. Die Aktie ist daraufhin auf neues Allzeithoch gestiegen.

Hohe Qualität

Neben stabilen Zuwachsraten beim Ergebnis überzeugten Visa und Mastercard an der Börse auch durch eine beeindruckende Kursentwicklung. Mastercard hat in den vergangenen zwölf Monaten 30 Prozent zugelegt, Visa sogar 60 Prozent. Damit setzen beide Werte ihren Höhenflug der vergangen Jahre fort. Seit 2002 steht bei Visa schon ein Kursplus von 800 Prozent zu Buche. Eine Performance, von der andere Finanzwerte nur träumen können. Anleger sollten aufgrund der starken Marktstellung und hervorragenden Wachstumsperspektiven dabei bleiben. Es gibt derzeit keinen Favoriten. Beide Aktien besitzen eine hohe Qualität.

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| Andreas Deutsch | 0 Kommentare

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