Osram
- Michael Schröder - Redakteur

50%-Kurspotenzial: Analysten geht ein Licht auf - Osram-Aktie vor Kaufsignal

Der Lampenspezialist Osram setzt seinen Konzernumbau fort. Bei den Investoren kommt die Arbeit gut an. Erste Analysten rufen bereits dreistellige Kursziele aus. Die Aktie steht vor einem neuen Kaufsignal.

Osram-Vorstandschef Olaf Berlien prüft dazu „alle Optionen“. Anlässlich der Eröffnung eines neuen Werkes für die Produktion von LED-Chips in Malaysia hat der Vorstand vor Kurzem zudem die riesige Nachfrage nach Optohalbleitern und die zweistelligen Wachstumsraten in diesem Bereich hervorgehoben.

Auch immer mehr Analysten äußern sich positiv über die Entwicklung bei dem MDAX-Konzern. Als „Super-Bullen“ haben sich heute die Experten von Jefferies geoutet. Die Analysten stufen die Aktie mit Kaufen ein und erhöhen das Kursziel von 90 Euro auf 105 Euro. Damit sehen sie ein Kurspotenzial von rund 50 Prozent.

Ähnlich optimistisch sind die Strategen bei Barclays. Das Geschäft sei mittlerweile deutlich weniger mit Risiken behaftet und das starke Wachstum des Geschäfts mit optoelektronischen Halbleitern dürfte sich fortsetzen, so Barclays-Analyst David Vos. Am Markt werde das Potenzial etwa des Geschäfts mit der Autoindustrie unterschätzt. Der Experte hob daher das Kursziel von 59 auf 100 Euro an und stufte die Aktien gleichzeitig von „Equal Weight“ auf „Overweight“ hoch.

Mit dem aktuellen Upgrade dürfte die Osram-Aktie ein neues Rekordhoch ins Visier nehmen. Mit dem nachhaltigen Sprung über die Marke von 73,50 Euro würde ein frisches Kaufsignal generiert. Bereits seit Anfang 2016 befindet sich der Titel in einem sauberen Aufwärtstrend und hat dabei seinen Wert mittlerweile verdoppelt. Mitte Juni 2017 ging der Kurs dann aber in den Konsolidierungsmodus über. Dabei wurde mit dem Rücksetzer auf 61,98 Euro Ende Oktober der Aufwärtstrend getestet – mit Erfolg. Die Aktie prallte nach oben ab und beschleunigte die Aufwärtsbewegung.

Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt aktuell bei 77 Euro. Diese Marke sollte die Aktie mit dem frischen Kaufsignal in Kürze abarbeiten. Im Anschluss dürfte der ehemalige Widerstand bei 73,50 Euro als wichtige Unterstützung fungieren – und idealerweise nicht mehr nachhaltig unterschritten werden.

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