NEW RELIC
- Benedikt Kaufmann

Magere 50% in zwei Monaten

Zugang zu Smartphones und die Cloud beflügeln die Softwarebranche. Ist ein Unternehmen an dieser Schnittstelle erfolgreich, ist die Rallye vorprogrammiert. Zu sehen aktuell bei der AKTIONÄR-Empfehlung New Relic.

Top-Trends treiben die Branche an

Die Softwarebranche boomt in diesem Jahr gewaltig. Der Bloomberg World Software Index legte seit Jahresbeginn um satte 13 Prozent zu und performte damit deutlich besser als der breite Gesamtmarkt. Die Branche kann aktuell von unterschiedlichen Wachstumstrends profitieren, wobei zwei Trends ganz klar den Ton angeben:

Zum einen sorgt der neue alltägliche Dauerbegleiter – das Smartphone – für zusätzliche Umsätze. Bis zu 100 Mal am Tag blickt der Durchschnittsdeutsche auf das Handy. Kein Wunder, denn das kleine Gerät liefert eine ganze Reihe neuer Möglichkeiten. Zum anderen profitiert die Softwarebranche von einem neuen Vertriebsmodell. Software as a Service oder kurz SaaS heißt das Zauberwort. Dabei werden das Programm und die dafür notwendige IT-Infrastruktur durch einen externen Dienstleister wie Amazon AWS oder Microsoft Azure angeboten. Die Kosten für Hardware, die langlaufende Lizenz und eventuelle Serviceverträge fallen weg und werden durch ein Preismodell auf Basis von Nutzerzahl, Funktionsumfang oder tatsächlicher Nutzung ersetzt.

APM ist Gold wert

Ein Unternehmen, das von beiden Trends profitieren kann, ist New Relic. Die Softwarefirma zählt im Bereich Application Performance Management (APM) zu den führenden Anbietern und ist in einer digitalen Gesellschaft, in der viele Unternehmen auf Apps setzen, Gold wert. APM ermöglicht nicht nur die Performance einer App oder Homepage zu überprüfen, sondern auch die zugrunde liegende Hardware sowie die Kommunikation nach außen. Der Anwender sieht damit in Echtzeit (auch in der Cloud) den überwachten Prozess und an welcher Stelle sich Probleme ergeben.

Einfache Skalierung möglich

Will ein Unternehmen mehr mit New-Relic-APM arbeiten, ist die Skalierung leicht. Denn New Relic überwacht nicht nur Programme in der Cloud, sondern setzt selbst auf ein cloudbasiertes Vertriebsmodell. Soll heißen: New-Relic-APM ist nicht zu kaufen, sondern wird abgerechnet nach Anzahl der überwachten Apps oder Größe des gemieteten beziehungsweise eigenen Servers. Zudem ist die Echtzeitüberwachung von jedem Ort mit Internetzugang über ein Web-Interface möglich. Eine komplizierte Einrichtung der Software und Anpassung durch eigene EDV-Leute oder Wartungskräfte findet nicht statt.

Heiße Aktie aus heißer Branche

Seit der Erstempfehlung von New Relic in Ausgabe 15/2018 des aktionär zu 60,21 Euro wurden bereits ordentliche Kursgewinne erzielt – genauer gesagt 49,1 Prozent. Je nach Anlagehorizont können kurzfristig orientierte Anleger hier getrost Teilgewinne mitnehmen. Denn eines ist klar: Die Rallye ist heiß und auf den ersten Blick sieht der Chart nach Abkühlung aus. Es gilt jedoch: Langfristig bleiben die Aussichten in der Softwarebranche und bei der Wachstumsaktie New Relic top. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist das hohe Momentum, das die Aktie aktuell antreibt. Das unglaubliche Potenzial der Aktie kann vom Markt schwer gefasst werden – die Möglichkeit, dass der Wert ohne größere Korrekturen durchläuft, besteht.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus einem bereits in Ausgabe 22/2018 erschienenen Artikel. Zur kompletten Ausgabe 22/2018 kommen Sie hier.

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