Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

5 Gründe, warum man jetzt Royal Dutch Shell kaufen sollte

Der Ölpreis konnte auch gestern kräftig zulegen und notiert nun bereits wieder bei 53 Dollar. Davon profitierte auch die Aktie von Royal Dutch Shell deutlich. Viele Kleinanleger sind bereits bei der Dividendenperle positioniert, andere überlegen hingegen noch. Hier sind fünf Gründe, weshalb man zugreifen sollte.

Relativ sichere Erträge der Downstream-Sparte
Royal Dutch Shell ist nicht nur einer der weltgrößten Öl- und Gasproduzenten, sondern auch einer der wichtigsten Verarbeiter dieser Produkte. Und die Gewinne mit den zahlreichen Raffinerien, Tankstellen und anderen petrochemischen Anlagen sind relativ unabhängig von der volatilen Entwicklung der Ölpreise und halfen dem britisch-niederländischen Konzern vor allem in Zeiten extrem niedriger Ölpreise von unter 30 Dollar. Zwar sind die nach dem Ölpreis-Verfall Ende 2014 zunächst noch sehr üppigen Raffinerie-Margen zuletzt wieder deutlich geschrumpft, dennoch dürfte Shell auch hier in den kommenden Quartalen Milliardengewinne scheffeln. Im dritten Quartal waren es etwa 2,08 Milliarden Dollar.

Stabilisierung der Ölpreise
Wir gehen zwar nicht (!) davon aus, dass es nun zu einer anhaltenden Ölpreis-Rallye kommen wird. Denn trotz des OPEC-Beschlusses wird die Welt noch weiter regelrecht im Öl schwimmen. Doch der Beschluss vom Mittwoch sollte dafür sorgen, dass der Preis für das „schwarze Gold“ nicht erneut in selbst für Vorzeige-Unternehmen wie Shell problematische Regionen von 30 Dollar oder gar noch tiefer abrutschen wird.

Starkes Chartbild
Durch den jüngsten Kurssprung im Zuge der OPEC-Entscheidung hat sich indes das Chartbild des Energieriesen wieder deutlich aufgehellt. Nach dem Ausbruch aus dem kurzfristigen Abwärtstrend steht die Aktie kurz vor einem weiteren Kaufsignal. Fundamental betrachtet hätten die Papiere jedenfalls noch Luft nach oben.

Günstige Bewertung
Denn aktuell liegt die Marktkapitalisierung nur ganz knapp über dem Buchwert. Somit gibt es das hochprofitable operative Geschäft des Unternehmens quasi umsonst. Das KGV für das kommende Jahr liegt bei 13, für 2018 soll es laut Analystenprognosen auf 11 sinken. Das langfristige Ertragspotenzial nach abgeschlossener Integration von BG Gas liegt jedenfalls noch weitaus höher als die zuletzt realisierten Gewinne.

Satte Dividende
Hinzu kommen natürlich die satte Dividendenrendite von fast sieben Prozent und die Tatsache, dass die Dividende seit 1945 nicht mehr gesenkt wurde und Konzernchef Ben van Beurden die „iconic dividend“ auch auf keinen Fall senken will.

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