3D Systems
- Michel Doepke - Volontär

3D Systems: Zahlen sorgen für Kursfeuerwerk

3D Systems zählte gestern wegen positiver Quartalszahlen zu den großen Gewinnern an der Wall Street. In der Spitze konnte der Wert um mehr als 20 Prozent zulegen - die Erwartungen wurden deutlich übertroffen.

Umsätze rückläufig

Trotz des massiven Nachfragerückgangs gelang es bereinigt (ausgenommen außergewöhnlicher Sonderbelastungen) einen Gewinn je Aktie von 0,12 US-Dollar zu erzielen. Damit lag der Konzern deutlich über den Erwartungen. Prognostiziert wurden lediglich 0,06 US-Dollar je Anteilschein. Der 3D-Druckerhersteller litt zuletzt unter einer schlechten Auftragslage. Dennoch konnte ein Umsatz von 158,1 Millionen US-Dollar erzielt werden.

Hauptkonkurrent Stratasys öffnet heute seine Bücher

Wie sich die Konkurrenz von 3D Systems in dem schlecht laufenden Markt schlägt, wird sich heute mit der Veröffentlichung der Zahlen von Stratasys zeigen. Auch diesem großen 3D-Drucker-Hersteller aus den USA wird ein kleiner Nettogewinn von 0,06 US-Dollar je Aktie zugetraut.

Bewertung hoch – Marktentwicklung ungewiss

Aktuell ist die 3D Systems-Aktie mit einem KGV von 45 hoch bewertet – hinzu kommen die bestehenden Unsicherheiten auf dem 3D-Drucker-Markt. Charttechnisch jedoch hat sich die Lage durch den Kurssprung deutlich verbessert: der Wert ist an der 200-Tage-Linie nach oben abgeprallt – Kaufsignal! Das Jahreshoch von 17,20 Euro rückt erneut in den Fokus. Nur für Zocker geeignet.


 

Wer braucht noch Banken?
 

Autor: Beck, Prof. Dr. Ralf
ISBN: 9783864702907
Seiten: 304
Erscheinungsdatum: 11.09.2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Intelligente Start-ups krempeln unser tägliches Leben in immer mehr Bereichen um. Das gilt auch für den Bankensektor. In seinem neuen Buch untersucht Prof. Ralf Beck die Fintech-Branche und stellt fest: Mit ihrer Hilfe können wir uns weitgehend unabhängig von Banken machen! Fast alle Dienstleistungen, die Banken traditionell anbieten, bekomme ich als Kunde mittlerweile auch von anderen Anbietern – und oftmals schneller, besser und billiger. Der Autor wirft einen genauen Blick auf die aktuellsten Entwicklungen. Er zeigt, was die Bankkonkurrenten leisten und wie sich Privatpersonen, Unternehmer und Unternehmen aus dem Klammergriff der Banken befreien können.

 

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| Benedikt Kaufmann | 0 Kommentare

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