3 D Systems
- Michel Doepke - Volontär

3D Systems: Die pure Enttäuschung

Einmal mehr enttäuscht 3D Systems mit den Quartalszahlen auf der ganzen Linie: Sowohl Umsatz als auch das Ergebnis je Aktie sorgte für Ernüchterung. Nach wie vor steht der 3D-Druck-Sektor unter Druck. Die 3D-Systems-Aktie büßt nach der Veröffentlichung der Zahlen satte elf Prozent ein.

Zwar steht im zweiten Quartal ein Gewinn von 0,08 Dollar zu Buche. Allerdings erwarteten Analysten ein Ergebnis von 0,12 Dollar pro Papier. Auch beim Umsatz hatten sich die 3D-Systems-Anleger mehr erhofft: Rund 159 Millionen Dollar sind einfach zu wenig, um eine nachhaltige Trendwende einzuleiten.

Die 3D-Systems-Aktie konnte in den vergangenen Wochen das Ausbruchsniveau nicht halten und verlor kräftig an Boden. Es scheint so, als hätte das Papier die schlechten Zahlen einmal mehr vorweggenommen.

Watchlist

Ohne Frage, dem 3D Druck gehört die Zukunft. Geringere Produktionskosten werden der Branche langfristig zum Durchbruch verhelfen. Kurzfristig hat sich vorallem bei 3D Systems das Chartbild nach den Zahlen massiv eingetrübt. Die AKTIONÄR-Empfehlung wurde bereits vor rund zwei Wochen ausgestoppt. Vorerst drängt sich nach den miserablen Zahlen und der charttechnischen Situation kein Einstieg auf. Spekulative Anleger sollten den Wert allerdings auf der Watchlist haben.

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