DAX
- Maximilian Völkl

2015: Quo vadis, DAX? Der Ausblick der Profis! (Teil 8)

Ein spannendes Börsenjahr ist zu Ende gegangen. Trotz einiger Krisenherde stieg der deutsche Leitindex DAX zum ersten Mal in seiner Geschichte über die 10.000-Punkte-Marke. Alle Jahre wieder wird zum Jahreswechsel gerätselt: Was bringt das neue Jahr? Wo steht der heimische Leitindex Ende 2015?

DER AKTIONÄR fragte nach bei Oliver Roth. Die einzige tragende Säule, auf der sich der Boom gründet, heißt billiges Geld“, mahnt der Chefhändler von Close Brothers Seydler. Dennoch erwartet er – „ohne unvorhersehbare politische Neukrisen“ – einen DAX-Endstand von 11.000 Punkten. Neben der expansiven Geldpolitik rechnet Roth mit Rückenwind im zweiten Halbjahr: „Eine sich erholende Weltwirtschaft wird im dritten und vierten Quartal für eine konjunkturelle Entspannung in Europa sorgen.“ Ebenfalls positiv: „Der Dollar bleibt die Währung der Stunde. Deutschlands Wirtschaft kann mit einem schwachen Euro gut leben.“

Roth empfiehlt Konsum-Aktien: „Niedrige Zinsen werden das Sparen immer unattraktiver machen.“ Zudem gefallen ihm ThyssenKrupp und die Versorger: „Sie waren die großen Enttäuschungen der letzten Jahre. Man hatte den Zug verpasst und lief der Musik hinterher. 2015 könnte der Befreiungsschlag anstehen und die Musik eingeholt werden, weil notwendige strategische Veränderungen 2014 beherzt angegangen wurden.“

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