- Thomas Bergmann - Redakteur

200 Milliarden Dollar - Trump setzt DAX und Co mit neuen Zöllen unter Druck

Nach einigen Tagen Ruhe kocht das Thema Handelsstreit wieder hoch. US-Präsident Donald Trump hat eine Liste mit möglichen Strafzöllen auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar präsentiert und die Börsen in Asien damit auf Talfahrt geschickt. Das Beben ist auch in Deutschland zu spüren: Der DAX notiert rund 100 Punkte tiefer.

Trump zieht seine Linie durch und droht China mit neuen Zöllen. Die Regierung in Peking lässt sich natürlich auch nicht lange bitten, um entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Sollte die Situation weiter eskalieren, ist es auch mit der Erholung bei DAX und Co vorbei.

Punktlandung im DAX

Aus technischer Sicht hatte der DAX am Dienstag nahezu punktgenau das 50%-Fibonacci-Retracement der jüngsten Abwärtsbewegung von 13.170 auf 12.100 Punkte erreicht. Unter den gegebenen Umständen wird es schwer, diese Hürde nachhaltig zu überwinden. Sollte es nicht schnell zu einer Entspannung im Handelsstreit kommen, dann dürfte der deutsche Leitindex wohl in Richtung 12.000 Zähler fallen.

Das Stop-Buy-Limit (8,15 Euro) für den DAX Turbo-Short mit der WKN DD2V4R ist am Dienstag um Haaresbreite nicht aufgegangen. Jetzt heißt es, die Situation neu zu überdenken und eine passende Handelsstrategie zu initiieren. DER AKTIONÄR wird seine Leser in der neuen Ausgabe 29/2018 beziehungsweise per E-Mail-Newsletter informieren.

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