DAX
von Jochen Kauper - Redakteur

„Sommerdrama statt Sommerkonsolidierung“

Börsenurgestein Hans Bernecker hat mit einer lang ausgedehnten Konsolidierung am Aktienmarkt gerechnet. Daraus wurde ein „Sommerdrama“. Die Kurse sind massiv eingebrochen. Was gilt es jetzt zu beachten?

Bei Hans A. Bernecker steht zur Zeit das Telefon kaum still. Der Rat des Börsenurgesteins ist gefragt wie selten zuvor. Zuerst das Schuldendrama innerhalb der Euro-Zone, dann die endlose Debatte um eine Anhebung der US-Schuldengrenze und zu Guter letzt noch die Herabstufung des Ratings früh die größte Volkswirtschaft der Welt durch S&P. Bernecker bleibt gelassen: „Sämtliche Überlegungen fundamentaler und auch technischer Art sind damit außer Kraft gesetzt. Es ist jedoch sehr sorgfältig zu unterscheiden, was aus der Stimmung heraus entsteht und was die Fakten hergeben", so der Experte.

Amerika uneins

„Amerika hat sich eine erbärmliche, viel zu lang dauernde und einzig politisch motivierte Debatte um seine Schulden geleistet. Indem sich die beiden feindlich gegenüberstehenden politischen Lager eine schlimme Schlammschlacht lieferten, haben sie den Finanzmärkten einen Bärendienst erwiesen. Denn in Krisen muss man ein stimmiges Bild in der Politik abgeben. Leider hat man das Gegenteil getan und gegen jede gegen wirtschaftspsychologische Grundüberzeugung gehandelt, die man doch ansonsten von den USA so gewohnt ist", so Robert Halver von der Baaderbank.

DAX von ausländischem Kapital abhängig

Der Deutsche Aktienmarkt wird mittlerweile sehr stark von ausländischem Kapital dominiert. Die großen Unternehmen sind mittlerweile mehrheitlich in fremden Händen. Der Rückgang von rund tausend Punkten im DAX entsprechen einem Einbruch von rund 12 Prozent. Für viele Vermögensverwalter wie Thomas Grüner von Grüner Fisher Investments ist deshalb „noch nicht viel passiert" Grüner sieht die aktuelle Situation eher als „normale, aber heftige technische Reaktion". Für ihn sind viele Qualitätsaktien nach dem Einbruch wieder günstig bewertet.

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IBM mies, Google schwach – DAX vor Absturz?

Mit IBM und Google haben am Mittwochabend zwei der wichtigsten Technologiefirmen ihre Bilanzen vorgelegt – und beide haben enttäuscht. Die Aktien von IBM und Google kommen nachbörslich stark unter Druck. Das dürfte sich auch auf den deutschen Aktienmarkt auswirken und den DAX unter Druck bringen. mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

„Ich glaube nicht an einen Crash“

Der DAX hat zum Ende der Handelswoche deutlich nachgegeben. Vor allem die Aktien, die in den vergangenen Wochen die Rallye angeführt haben, kamen unter Druck. Für Ronald-Peter Stöferle von Incrementum, ist das keine große Überraschung. Er hat in einem Interview mit dem österreichischen … mehr
| Marion Schlegel | 0 Kommentare

DAX, Dow & Co: Hoffen und Bangen um Alcoa-Aktie

Weitere Gewinnmitnahmen haben den US-Aktienmarkt auch am Montag belastet. Der Dow Jones Industrial sackte letztlich um gut ein Prozent auf 16.245,87 Punkte ab. Der S&P 500 sank um weitere 1,08 Prozent auf 1.845,04 Punkte und steht damit in diesem Jahr wieder auf Anfang. Beide Indizes waren bereits … mehr
| Stefan Sommer | 0 Kommentare

DAX-Check: EZB-Entscheidung im Fokus

Der DAX hat am Donnerstagnachmittag im Zuge der EZB-Pressekonferenz zum Zinsentscheid seine moderaten Verluste hinter sich gelassen und ist in die Gewinnzone gedreht.Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins wie von Volkswirten erwartet auf dem Rekordtief von 0,25 Prozent belassen. mehr
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