New Guinea Gold Corp.
- DER AKTIONÄR

„Papua-Gold“

Papua-Neuguinea ist nicht gerade das Land, das einem zuerst einfällt, wenn man über die weltweite Goldproduktion nachdenkt. Dabei ist der nach Indonesien und Madagaskar drittgrößte Inselstaat der Erde in Sachen „Gold“ gar nicht mal so unbedeutend: Mit einer jährlichen Produktion von rund zwei Millionen Unzen „streift“ Papua-Neuguinea immerhin die Top-Ten-Liste der internationalen Goldförderer.

New Guinea Gold hat vor wenigen Wochen die Goldproduktion auf Papua-Neuguinea aufgenommen. Unternehmen und Land sind an der Börse noch ein Geheimtipp.

Papua-Neuguinea ist nicht gerade das Land, das einem zuerst einfällt, wenn man über die weltweite Goldproduktion nachdenkt. Dabei ist der nach Indonesien und Madagaskar drittgrößte Inselstaat der Erde in Sachen „Gold“ gar nicht mal so unbedeutend: Mit einer jährlichen Produktion von rund zwei Millionen Unzen „streift“ Papua-Neuguinea immerhin die Top-Ten-Liste der internationalen Goldförderer.

Geschichtsträchtiges Triumvirat

Unter den auf Papua-Neuguinea tätigen Minengesellschaften zählt New Guinea Gold zu den aussichtsreichsten. Das Unternehmen ist in zwölf Projekte involviert, die allesamt großes Entwicklungspotenzial aufweisen. Ins Leben gerufen wurde New Guinea Gold von Bob McNeil. Dieser erwarb Anfang der 1990er-Jahre von Exxon Mobil eine ganze Reihe von Minenprojekten und eine geologische Datenbank. Der US-Konzern fokussierte sich zum damaligen Zeitpunkt auf das Ölgeschäft.

Nach Auswertung des Datenmaterials gründete McNeil nach und nach drei Gesellschaften: Neben New Guinea Gold waren das Macmin (heute Macmin Silver) und Tasgold (heute Frontier Resources). Während in New Guinea Gold die auf Papua-Neuguinea identifizierten Goldvorkommen eingebracht wurden, fokussierte sich Macmin auf Silber und Tasgold auf Goldprojekte auf der südaustralischen Insel Tasmanien.

Goldproduktion läuft

Kernprojekt von New Guinea Gold ist die Mine Sinivit in der Provinz East New Britian. In dieser wird seit Oktober 2007 Gold abgebaut. Das Unternehmen rechnet mit einer jährlichen Förderung von 35.000 Unzen zu Kosten von rund 120 Dollar je Unze. Mit dem so erwirtschafteten Geld, im Jahr sind das auf Basis des aktuellen Goldpreises über 20 Millionen Dollar, sollen die anderen Projekte vorangetrieben werden. So unter anderem Normanby in der Provinz Milne Bay, für das 2008 der Produktionsstart vorgesehen ist.

Auf Grund der Vielzahl an Projekten hat sich New Guinea Gold dazu entschlossen, verschiedene Minenvorhaben abzutreten. Dazu wurden die beiden Tochtergesellschaften Pacific Kanon Gold und Coppermoly gegründet, die als eigenständige Unternehmen an die Börse gebracht werden sollen. Die Aktionäre von New Guinea Gold sollen durch Gratis-Anteilscheine „entlohnt“ werden.

Fazit

Mit New Guinea setzen Anleger auf ein hochprofessionell geführtes Minenunternehmen. Die Projekte besitzen großes Entwicklungspotenzial. Spekulativ kaufen!

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 45/2007.

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