Takkt
- DER AKTIONÄR

"Kleine" Superstars

Größe ist nicht alles – dies gilt auch an der Börse. Untermauert wird diese These durch die respektablen Kursgewinne deutscher Nebenwerte in den letzten drei Jahren: Während der SDAX um 109 Prozent stieg, legte der DAX nur um 66 Prozent zu. Auch die vom AKTIONÄR zuletzt empfohlenen SDAX-Titel haben sich mit Ausnahme von Sixt positiv entwickelt. Am besten schnitt die Aktie des Baukonzerns Bauer ab.

Mit Small Caps aus dem SDAX konnte man in der Vergangenheit eine stattliche Performance erzielen. Ausgewählte Titel dürften Anlegern auch 2007 viel Freude bereiten.

Größe ist nicht alles – dies gilt auch an der Börse. Untermauert wird diese These durch die respektablen Kursgewinne deutscher Nebenwerte in den letzten drei Jahren: Während der SDAX um 109 Prozent stieg, legte der DAX nur um 66 Prozent zu.

Auf die richtigen Aktien gesetzt

Auch die vom AKTIONÄR zuletzt empfohlenen SDAX-Titel haben sich mit Ausnahme von Sixt positiv entwickelt. Am besten schnitt die Aktie des Baukonzerns Bauer ab. Das Papier ist weiterhin kaufenswert, da das Unternehmen international gut positioniert ist und daher von der weltweit boomenden Baukonjunktur profitiert. Weiteres Kurspotenzial hat auch D+S Europe. Der größte europäische Outsourcing-Dienstleister dürfte aufgrund des ungebrochenen Outsourcing-Trends in den nächsten Jahren dynamisch wachsen.

Auf Wachstumskurs befindet sich auch die Colonia Real Estate AG, die den Nettogewinn in den ersten neun Monaten 2006 um stolze 282 Prozent auf rund 19 Millionen Euro steigerte. Auch in den nächsten Quartalen dürfte Colonia mit guten Zahlen glänzen, denn das Unternehmen hat bis Mitte 2007 eine drastische Ausweitung des Immobilienbestandes von aktuell 8.000 auf 15.000 bis 20.000 Wohnungen in Aussicht gestellt. Mit einem 2007er-KGV von 10 ist die Aktie von Colonia Real Estate ein echtes Schnäppchen.

Ebenfalls rund läuft es beim weltweit drittgrößten Druckmaschinenhersteller König & Bauer, der seine Marktposition in wachstumsstarken und profitablen Nischenmärkten wie zum Beispiel Publikationstiefdruck und Blechdruck durch Zukäufe weiter ausbauen will. Darüber hinaus rechnet der Konzern vor allem in Osteuropa und Asien mit starken Wachstumsimpulsen. Der Rekord-Auftragseingang von 527,3 Millionen Euro im dritten Quartal lässt erwarten, dass die Zahlen für das Gesamtjahr sehr positiv ausfallen werden.

Takkt: Die Nummer 1

in Europa und Nordamerika Neben den bisherigen SDAX-Empfehlungen des AKTINORÄRS sollten Anleger derzeit auch einen Blick auf die Takkt AG werfen. Der Konzern ist in Europa und Nordamerika der führende Anbieter von Büro-, Betriebs- und Lagereinrichtungen sowie Produkten der Arbeitssicherheit. Aus der guten Marktstellung resultiert eine geballte Einkaufsmacht, weshalb die alte Kaufmannsweisheit „Im Einkauf liegt der Gewinn“ auf Takkt durchaus zutrifft. Weitere Wettbewerbsvorteile sind die Fokussierung auf preisunempfindliche Produkte aus dem Bereich Ausstattungsgegenstände und die breite Diversifikation des Sortiments.

Im Gespräch mit dem AKTIONÄR bekräftigte Takkt-Vorstandschef Georg Gayer, dass für 2007 sowohl Zukäufe als auch Neugründungen geplant sind. Takkt verfolgt das Ziel, einerseits neue Regionen zu erschließen und andererseits das Produktportfolio durch die Übernahme spezialisierter Firmen zu erweitern, um dadurch die Abhängigkeit von der Konjunkturentwicklung zu minimieren. Für 2006 hat Gayer die Umsatzprognose noch einmal erhöht: Er rechnet jetzt mit einem Wachstum von rund 23 Prozent. Für 2007 prognostizieren Analysten einen Umsatz von mindestens einer Milliarde Euro und ein EBIT von 112 Millionen Euro.

SDAX-Power fürs Depot

Als Depotbeimischung sind SDAX-Titel nach wie vor bestens geeignet, zumal sie oftmals günstiger bewertet sind als die deutschen Blue Chips. Neben den Altempfehlungen des AKTIONÄRS bietet sich derzeit vor allem ein Einstieg bei Takkt an. Der in über 25 Ländern aktive Versandhändler verfügt über reichlich Wachstumsfantasie, die im aktuellen Aktienkurs noch nicht ausreichend eingepreist ist.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 51/2006.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Magazin.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema: