Apple
- Michel Doepke - Volontär

„Go big“ für Apple: Goldman Sachs rät zu Komplettpaket wie Amazon Prime

Die Investmentbank Goldman Sachs rät Apple im Kampf gegen stagnierende iPhone-Verkäufe ein Komplettpaket mit einem monatlichen Festpreis anzubieten. Dabei sollen ein iPhone mit einem Zusatzangebot wie beispielsweise „Amazon Prime“ ins Produktportfolio aufgenommen werden.

Paketpreis könnte Verkäufe forcieren

Ähnlich wie Amazon solle Apple laut Goldman Sachs ein Paket mit einem monatlichen Festpreis von 50 Dollar anbieten („Apple Prime“). Neben einem iPhone könnten weitere Dienste wie Apple Music, Apple TV und Live-Sport-Events in diesem „Bundle“ vertrieben werden. Die Experten rechnen bei einem solchen Angebot von einem Anstieg des Ergebnisses pro Aktie von zehn Prozent bis 2021. Apple profitiert bereits von der Samsung-Panne. Jedoch ist den wenigsten bekannt, dass der amerikanische Kult-Konzern ebenfalls vor einigen Jahren mit entzündeten iPhones für Furore sorgte.

Entzündete iPhones

Es gibt Berichte über entflammte iPhones aus den Jahren 2011 und 2014. In der Hosentasche eines Schulkindes ging 2014 ein Smartphone von Apple in Flammen auf (Quelle: Reagan Plus Cats). Von Smartphones wird heutzutage immer mehr abverlangt.

Komplexe, energieintensive Displays und Prozesse fordern den Akkus einiges ab. Wie die letzten Vorfälle beim Samsung Galaxy Note 7 zeigen, sind die eingebauten Akku-Lösungen nicht immer dafür ausgelegt und können unter bestimmten Umständen überhitzen beziehungsweise entflammen oder explodieren. Bei Apple sind die Vorfälle allerdings in Vergessenheit geraten – der Kurs der Aktie spricht Bände.

Spannung vor den Zahlen

Am 25. Oktober veröffentlicht Apple frische Quartalszahlen und die bisherigen Absatzzahlen für das diesjährige Smartphone-Modell iPhone 7. Charttechnisch passt alles zusammen. Investierte Anleger bleiben dabei.

 


 

Börsenerfolg mit der Keynes-Methode

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