IGP INGENIEUR-AG NA O.N.
- DER AKTIONÄR

"Exponentieller Anstieg"

Die AKTIONÄRS-Entdeckung Wire Card hat sich vom Geheimtipp zu einem der Top-Nebenwerte Deutschlands gemausert. Warum die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind, zeigt der Ausblick des Vorstandsvorsitzenden Dr. Markus Braun.

Die AKTIONÄRS-Entdeckung Wire Card hat sich vom Geheimtipp zu einem der Top-Nebenwerte Deutschlands gemausert. Warum die Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind, zeigt der Ausblick des Vorstandsvorsitzenden Dr. Markus Braun.

DER AKTIONÄR: Herr Dr. Braun, das erste Quartal liegt bereits hinter Ihnen. Wie ist das neue Geschäftsjahr angelaufen?

Dr. Markus Braun: Das erste Quartal ist sehr erfolgreich verlaufen und wir gehen davon aus, dass wir an die Wachstumsraten von 2005 anschließen können. Wir konnten eine Vielzahl neuer Kunden gewinnen, vor allem in den Bereichen Airline/Travel und Versandhandel. In Folge haben wir unsere Prognose für das Gesamtjahr bereits frühzeitig von mehr als 30 Prozent auf ein EBIT-Wachstum von mehr als 40 Prozent angehoben.

Kann man dieses Wachstum auch auf die Jahre 2007 und 2008 fortschreiben?

Für die nächsten Jahre haben wir ein jährliches Wachstumsziel von mehr als 30 Prozent im EBIT vorgegeben. Diese Prognose möchte ich an dieser Stelle auch für 2007 und 2008 bestätigen.

Aus welcher Sparte Ihres Geschäftes kommt der größte Wachstumsschub, - dem E-Commerce/Internethandel oder dem Click2Pay-Geschäft?

Wir verzeichnen in beiden Geschäftsbereichen überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten. So ist es insbesondere der Tourismus-Bereich, d.h. Hotels und Fluglinien, bei denen wir eine Vielzahl an Neukunden gewinnen konnten. Click2Pay, unser alternatives Online-Zahlungssystem, hat inzwischen die Marke von einer Million Nutzern überschritten. Vornehmlich die konsequente Lokalisierung des Produkts, die Unterstützung von elf Sprachen und einer Vielzahl lokaler Zahlungsverfahren, haben zu dem exponentiellen Anstieg der Benutzerzahlen geführt.

Welche der vorgenannten Geschäftszweige bietet für Sie künftig das größte Potenzial?

Beide Produktsegmente ergänzen einander und erlauben es uns, unseren Kunden eine Lösung aus einer Hand zu bieten. Wir gehen somit davon aus, dass wir in beiden Bereichen auch künftig das historische Wachstum fortführen können.

Inwieweit hat sich die Wire Card Bank AG durch die Erweiterung der Wertschöpfungskette im Ergebnis schon niedergeschlagen?

Bereits heute profitieren wir von den Synergien zwischen den einzelnen Tochtergesellschaften der Wire Card AG. Hier stellt die Wire Card Bank AG natürlich keine Ausnahme dar - wir gehen davon aus ab dem zweiten Quartal zusätzliche, positive Effekte aus der Übernahme der Bank erzielen zu können.Ihre Prognosen sind normalerweise konservativ zurückhaltend.

Ist das prognostizierte EBIT-Wachstum für 2006 von mehr als 40 Prozent eher an der unteren oder oberen Schwelle?

Die Prognose von mehr als 40 Prozent ist als konservativ anzusehen und liegt damit an der unteren Schwelle.

Am 28.04.06 endet die Lock-up-Frist für rund 41,6 Millionen Wire-Card-Aktien. Könnte dies den Kurs unter Druck bringen?

Ein Großteil der Aktien, welche der Lock-up-Frist unterliegen, befinden sich in der Hand von Aktionären mit langfristigem Anlegerinteresse. Sollte sich der eine oder andere von größeren Stückzahlen trennen wollen, stehen institutionelle Investoren bereit.

Vielen Dank für das Interview.

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