Franconofurt
- DER AKTIONÄR

"Ein Börsengang pro Jahr"

Fokussierung auf Top-Lagen, günstig einkaufen und teurer verkaufen - so lässt sich das Konzept der Immobilienholding Franconofurt beschreiben. Diese erwirbt mit ihrer börsennotierten Tochterfirma FranconoRheinMain renditestarke Wohnimmobilien im "Speckgürtel" Frankfurts. Der Clou: Die Häuser werden nicht im Rahmen von Auktionen, sondern direkt von Privateigentümern, Erbengemeinschaften und Wohnungsverwaltungen gekauft.

Immobilienaktien liegen im Trend. Erhebliches Nachholpotenzial hat Franconofurt - vor allem aufgrund eines interessanten Geschäftsmodells.

Fokussierung auf Top-Lagen, günstig einkaufen und teurer verkaufen – so lässt sich das Konzept der Immobilienholding Franconofurt beschreiben. Diese erwirbt mit ihrer börsennotierten Tochterfirma FranconoRheinMain renditestarke Wohnimmobilien im „Speckgürtel“ Frankfurts. Der Clou: Die Häuser werden nicht im Rahmen von Auktionen, sondern direkt von Privateigentümern, Erbengemeinschaften und Wohnungsverwaltungen gekauft. Dadurch kommt FranconoRheinMain zu verhältnismäßig günstigen Preisen zum Zuge. Ein weiterer Vorteil: Die einzelnen Objekte werden zu größeren Einheiten gebündelt und können dadurch mit Portfolioaufschlägen an institutionelle Investoren veräußert werden.

Bundesweite Expansion

Um das Wachstum zu forcieren, ist die Gründung der Tochtergesellschaften FranconoNord, FranconoSüd und FranconoOst geplant, auf die das bewährte Geschäftsmodell von FranconoRheinMain übertragen wird. Mit den neuen Firmen sollen in den Ballungszentren Hamburg und München sowie im Raum Dresden/Leipzig weitere Immobilienportfolien aufgebaut werden. Diese will Franconofurt zu einem späteren Zeitpunkt an der Börse platzieren. Franconofurt-Vorstandsmitglied Christian Siegert ist diesbezüglich optimistisch und prognostiziert „einen Börsengang pro Jahr“.

Nächstes IPO im Sommer

Aktuell wird bereits mit der in Düsseldorf ansässigen Tochtergesellschaft FranconoWest in der Region Rhein-Ruhr ein Immobilienportfolio im Gesamtwert von rund 150 Millionen Euro aufgebaut. Das IPO von FranconoWest soll im Sommer 2007 erfolgen und laut Finanzvorstand Metehan Sen 100 Millionen Euro in die Franconofurt-Kassen spülen. Interessant ist darüber hinaus, dass der Immobilienspezialist noch mit rund 64 Prozent an FranconoRheinMain beteiligt ist. Diese Beteiligung soll durch Verkäufe an Pensionsfonds und Stiftungen auf knapp über 50 Prozent verringert werden, wodurch Franconofurt mehr als zwölf Millionen Euro als außerordentlicher Ertrag zufließen würden. Für 2007 rechnet Commerzbank-Analyst Ralf Grönemeyer mit einer Gewinnsteigerung von 0,60 auf 1,18 Euro je Aktie. Diese Prognose könnte jedoch schon in wenigen Monaten Makulatur werden, wenn der geplante Börsengang von FranconoWest wie geplant über die Bühne geht.

Positive Überraschungen möglich

Ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell, überzeugende Expansionspläne und gute Chancen, dass die Gewinne 2007 stärker als erwartet steigen – drei Argumente, die ganz klar für einen Einstieg bei Franconofurt sprechen. Ein weiterer Kaufgrund ist das günstige 2007er-KGV von 11. Quasi als Sahnehäubchen winkt zudem eine stattliche Dividendenrendite von rund fünf Prozent.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 06/2007.

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