C-Quadrat Investment
- DER AKTIONÄR

"Ausgezeichnete" Performance

Erfolgsstorys "Made in Austria" gab es in der jüngeren Vergangenheit einige, wobei die beiden Marketing-Geniestreiche Red Bull und Betandwin wohl zu den spektakulärsten zählten. Nun schickt sich mit C-Quadrat erneut eine Gesellschaft aus der Alpenrepublik an, Europa zu erobern. Bereits jetzt zählt die 1991 gegründete Gruppe zu den größten banken- und versicherungsunabhängigen Investmentfondsgesellschaften Europas.

Mit C-Quadrat ist eine der erfolgreichsten unabhängigen Fondsgesellschaften Europas in den Prime Standard gewechselt. Warum die Aktie ein Kauf ist.

Erfolgsstorys "Made in Austria" gab es in der jüngeren Vergangenheit einige, wobei die beiden Marketing-Geniestreiche Red Bull und Betandwin wohl zu den spektakulärsten zählten. Nun schickt sich mit C-Quadrat erneut eine Gesellschaft aus der Alpenrepublik an, Europa zu erobern.

Erfolgreicher Track-Record

Bereits jetzt zählt die 1991 gegründete C-Quadrat-Gruppe mit einem verwalteten Vermögen in Höhe von 3,4 Milliarden Euro zu den größten banken- und versicherungsunabhängigen Investmentfondsgesellschaften Europas. Zum Kundenkreis der Wiener gehören vor allem Versicherungen, welche die CQuadrat-Dachfonds in ihren fondsgebundenen Lebensversicherungen einsetzen. Diese Strategie sichert zukünftiges Wachstum und planbare Erträge, denn allein aus den bestehenden Verträgen werden in den nächsten 20 Jahren weitere drei Milliarden Euro in CQuadrat-Fonds fließen.

Vertriebsoffensive geplant

Vorstandschef Alexander Schütz will das Wachstumstempo mit einer Vertriebsoffensive in Deutschland und Osteuropa jedoch nochmals erhöhen. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass neben der OVB Holding bald auch Konkurrent AWD in Deutschland C-Quadrat-Produkte unters Volk bringen wird. Zudem haben die Österreicher nach dem erfolgreichen Markteintritt in Tschechien und Polen gemeinsam mit Kooperationspartner Skandia nun auch den ungarischen Altersvorsorgemarkt im Visier. Weitere Expansionsziele sind die Slowakei und Slowenien, aber auch westliche Länder wie Frankreich oder Spanien. Darüber hinaus stehen nach der jüngsten Kapitalerhöhung, die der Gesellschaft einen Bruttoerlös von 29 Millionen Euro bescherte, weitere Akquisitionen auf der Agenda. Erstes „Opfer“ der Wiener war die Absolute-Plus-Gruppe, ein Hedgefondsanbieter mit einem verwalteten Vermögen von rund 600 Millionen Euro. Mit einem weiteren Kaufobjekt steht Schütz bereits in Verhandlungen. Inklusive der Zukäufe dürfte C-Quadrat die ohnehin ambitionierten Schätzungen der Analysten im kommenden Jahr erneut übertreffen. Bei Umsätzen von 65 Millionen Euro erscheint ein Jahresüberschuss in der Größenordnung von neun Millionen Euro realistisch. Dies würde einer Verdopplung gegenüber 2006 entsprechen.

Geheimtipp aus Österreich

Das starke Interesse institutioneller Anleger bei der im November durchgeführten Kapitalerhöhung spricht für die Qualität von C-Quadrat. Dank der Kombination aus dynamischem Wachstum und gut kalkulierbaren Erträgen eignet sich die Aktie auch für langfristig orientierte Investoren, die Kurse um 40 Euro zum Einstieg nutzen sollten.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 50/2006.

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